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Es waren wilde Zeiten in den USA, Mitte der 50er Jahre. Nicht bloss, dass die Heckflossen zu wachsen begannen, überhaupt das Design zu einem der wichtigsten Verkaufsargumente wurde, auch bei den Motoren schenkten sich die drei grossen Hersteller gar nichts. Chrysler hatte mit dem Hemi mal ein deutliches Zeichen gesetzt, das Team von Carl Kiekhaefer gewann in der Nascar-Serie ab 1955 stolze 49 von 101 Rennen, bei denen er mit einer ganzen Flotte von Chrysler 300 antrat. Da mussten die anderen Hersteller auch aufrüsten, Pontiac und Oldsmobile versuchten es mit Dreifach-Vergasern, Chevrolet experimentierte mit der Rochester-Einspritzung. Und dann war da noch Ford, die taten auch was.